B

Bahnschwellen

Die Schwellen werden aus teergetränktem Kiefern- oder Buchenholz (selten Eiche) oder Stahlbeton hergestellt.

Batterien

Batterie, Vorrichtung, mit der chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Eine Batterie besteht aus mindestens zwei, üblicherweise aus mehreren Elektrolysezellen (siehe elektrische Zelle), die in Reihe oder parallel geschaltet sind.

Neben den herkömmlichen Blei-Säure-Batterien, den (Bleiakkus), kommen für Elektroautos z. B. auch folgende Systeme zum Einsatz:
Lithium-Eisensulfid, Nickel-Metall-Hydrid, Natrium-Nickelchlorid oder auch Natrium-Schwefel.

Im April 1998 trat in Deutschland eine neue Batterieverordnung in Kraft, die mit Wirkung des 1. Oktobers 1998 eine Rückgabepflicht für leere Batterien vorsieht. Danach müssen Händler in ihren Geschäften auf gut erkennbaren Schrifttafeln darauf hinweisen, dass die entladenen Batterien bei ihnen oder einer nahe gelegenen Sammelstelle kostenlos abgegeben werden können. Verbraucher sind ihrerseits verpflichtet Batterien nach Gebrauch zurückzugeben. Quecksilberhaltige Alkali-Mangan-Batterien müssen nach der neuen Verordnung völlig aus dem Verkauf genommen werden. Für blei- oder cadmiumhaltige Batterien gilt eine besondere Kennzeichnungspflicht, sie dürfen keineswegs in den Hausmüll gelangen. Auch der Verkauf von Elektrogeräten, in die derartige Batterien fest installiert sind, ist mit der neuen Verordnung unzulässig. Für Autobatterien muss beim Neukauf künftig ein Pfand hinterlegt werden, wobei anstelle des Barpfands auch eine alte Autobatterie abgegeben werden kann. Nickel-Cadmium-Akkus bleiben pfandfrei.

BatterienPKW/LKW/Stapler-Batterien
Akkubleiaus obigen Batterien
GerätebatterienMonozellen
NI/CA-Batteriensind entsprechend gekennzeichnet
Alkalibatterien


Bauguss

aus der Baubranche anfallende Gussteile, wie z.B. Badewannen, Waschbecken, Gussteile aus Heizungsanlagen, etc.

Bauschutt

Zum Bauschutt gehören abgebrochenes Mauerwerk, Beton- und Gesteinsbrocken, Dachschindeln, Keramik, Kies, Mörtelreste, Porzellan, Sand und Ziegel.

Nicht zum Bauschutt gehören: Glas, Holz, Verpackungen (z.B. leere Farbeimer, Schrott, Zementsäcke, Ziegelfolien, usw.)

Blei

Blei, Symbol Pb (lateinisch plumbum), bläulich graues metallisches Element. Metallisches Blei ist weich, dehnbar, besitzt eine geringe Zugfestigkeit und leitet den elektrischen Strom schlecht. Eine frisch geschnittene Bleioberfläche zeigt einen hellen, silbrigen Glanz, der schnell in die charakteristische, bläulich graue Farbe übergeht. Das Element löst sich in Salpetersäure unter Bildung von Bleinitrat (Pb(NO3)2) schnell auf. Dagegen bilden sich mit Schwefel- oder Salzsäure schwer lösliche Bleiverbindungen (PbSO4, PbCl2), die das Metall in einer dünnen Schicht überziehen und so einen weiteren Angriff der Säure verhindern. In Gegenwart von Luft reagiert Blei mit Wasser langsam zu verschiedenen Blei(II)-Verbindungen. Blei und die meisten seiner Verbindungen sind giftig. Herkömmliches Trinkwasser enthält Salze, die in den Rohren einen Überzug bilden und auf diese Weise die Entstehung wasserlöslicher Bleiverbindungen weitgehend verhindert. Große Mengen an Blei werden in Bleiakkumulatoren (elektrische Zelle: Sekundärelemente) und für die Verkleidung von Elektrokabeln verwendet. Außerdem dient das Metall zur Innenbeschichtung von Rohrleitungen oder Tanks und zum Abschirmen von Röntgengeräten. Aufgrund seiner hohen Dichte und seines Absorptionsvermögens für radioaktive Strahlung setzt man Blei sehr oft als Strahlenschutz ein. Zu den zahlreichen Legierungen mit hohem Bleianteil zählen Lötmetall, Letternmetall (auch Schriftmetall) und verschiedene Lagermetalle.

Auch nicht mehr benötigte bleihaltige Materialien, z. B. verbrauchte Batterien oder Abfälle aus bestimmten Produktionsverfahren, dienen als wichtige Quelle für elementares Blei. Weil dem Bleiglanz häufig andere Mineralien beigemengt sind, enthält das aus ihm durch Rösten, Reduzieren und Schmelzen gewonnene Rohblei (auch Werkblei) noch Anteile anderer Metalle, darunter Kupfer, Zink, Silber und Gold. Aus diesem Grund ist die Gewinnung von Edelmetallen aus Bleierzen in manchen Fällen wirtschaftlich interessanter als die des Bleies selbst. Silber und Gold erhält man mit Hilfe des Parkes-Verfahrens. Bei diesem Verfahren wird in das geschmolzene Blei eine geringe Menge Zink gegeben, um die Edelmetalle in Form einer Legierung herauszulösen. Diese bei den Temperaturen noch flüssige Zinklegierung steigt im geschmolzenen Blei an die Oberfläche und bildet dort einen leicht abschöpfbaren Schaum. Das Zink wird anschließend vom Silber oder vom Gold durch Destillation abgetrennt. Oft reinigt man das Werkblei durch Einrühren geschmolzenen Bleies in Gegenwart von Luft. Dabei steigen die Oxide der anderen metallischen Verunreinigungen (z. B. Antimon und Zinn) nach oben und werden abgekämmt. Hochreines Blei erhält man auf elektrochemischem Weg.

WeichbleiBlei ist weich, dehnbar, besitzt eine gerige Zugfestigkeit
Auswuchtbleivon Kfz-Felgen das Blei mit Eisenanhaftung
Teerblei
GeschossbleiBlei aus der Abfeuerung von Projektilen mit Papier